Schnupftabakglas

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Bixlmacher
 

Bixlmacher
SHB-Gruppe


Die „Geburtsstunde" der SHB-Gruppe (Saller, Hornung, Büchler) war die Preisverleihung des Gletscherprise Glaskunstpreises 2008 im Glasmuseum Frauenau. Im Rahmen dieser Ehrung wurde den Protagonisten der Schnupftabakglas-Szene des Bayerischen  Waldes, Herrn Dipl. Ing. Heiner Schaefer und Herrn Dr. Ernst Pöschl, von Sammlern, Glasmachern sowie Veredlern durch Überreichung einer limitierten Schnupftabakdose gedankt.
Diese Arbeit, bestehend aus
· Kristalldose
· Ebenholz/Buchsbaum Deckel mit integrieter Schnupferschaufel aus AG 935
· Ebenholzsockel mit „Unendlich Kreuz“ aus AG 935
wurde von der SHB-Gruppe entworfen und geschaffen. Es war eine angenehme und kreative Zusammenarbeit, mit dem Ergebnis einer gleichsam unverwechselbaren wie künstlerischen Glas- und Edelholz-Arbeit. Ein weiteres und mit Sicherheit wichtiges „Produkt" des kleinen Kunstwerkes war die Basis für eine weitere Zusammenarbeit und Projekte.

Saller Alois, Jg. 1954
· Ausbildung zum Glasmacher und spätere Anstellung als Glasmachermeister in der Musterfertigung  der Firma F. X. Nachtmann/Riedlhütte.
· 1992 Weiterbildung zum Industriemeister „Glas“ am BBZ Zwiesel. Danach Ausbilder  im Glasmacherhandwerk bei F. X. Nachtmann.
· Seit 1999 tätig als Ausbilder an der Glasfachschule Zwiesel.
· Ausdruck seiner kreativen, experimentierfreudigen Arbeitsweise auf hohem Niveau sind die Gletscherprise Glaskunstpreise der Jahre 2002,2006,2008  und 2010.

Hornung Walter, Jg. 1939
· Ausbildung zum Autospengler bei der Deutschen Post und Maschinenschlosser bei FAG in  Ebern.
· Besuch der FH in Coburg und Studium an der FH in Regensburg.
· Anstellung als Konstrukteur bei Siemens. Ab 1969 leitender Versuchs-Ingenieur in der Grundlagenentwicklung von stationären Verbrennungsmotoren  bei Fichtel & Sachs Schweinfurt.
· Kunstliebhaber mit Schwerpunkt Graphik sowie Autodidakt für alle Arten von Holzdesign, hier verstärkt für Holzschmuck aus edlen Hölzern  und Metallen: im Vordergrund steht das Einbringen von eigenen Ideen und Arbeiten (besonders innerhalb der „Glasl“-Szene). Wichtig ist die Harmonie zwischen Glas und Holz, beispielsweise Glasl mit Stopseln aus Holz, bzw. Metall.

Büchler Klaus, Jg. 1947
· Nach der Ausbildung zum Hohlglasschleifer an der Staatlichen Glasfachschule in Zwiesel  folgten Berufsjahre bei Carl Rotter in Lübeck, und in der Glasindustrie des Bayerischen Waldes mit Schwerpunkt Glasschliff und Glasdesign.
· Auf die abgelegte Meisterprüfung an der Staatl. Glasfachschule Zwiesel folgten kreative  Jahre durch das Einrichten einer eigenen Werkstatt und seit 2004 auch durch eine eigene Galerie für Glasschliff.
· Klaus Büchler zeichnet seine ureigenste Handschrift aus. Es ist eine strenge Formensprache, die in der Fachwelt sehr viel Anerkennung fand.  Hiervon zeugen viele Arbeiten in privater und öffentlicher Hand sowie diverse Ausstellungen im In-und Ausland. Würdigung seiner Glaskunst sind:

1999 Kulturpreis des Bayerischen Wald-Vereins
2007 Baumsteftenlenz-Heimatpreis
2008 Kulturpreis des Kulturkreises Freyung-Grafenau

Gemeinsam mit Karl-Heinz Reimeier, dem Lyriker des Bayr. Waldes, schuf Klaus Büchler Literatur in Bild und Wort:

glas wie lyrik – lyrik wie glas
Menschenseele im Gebilde

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